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	<title>Forum Kommunalrecht &#187; Abgabenordnung</title>
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	<description>Kommunalrechtliche Themen werden angesprochen - insbesondere für Remscheid, Solingen und Wuppertal!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Aug 2010 17:06:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Gleichm&#228;&#223;igkeit der Abgabenerhebung gem&#228;&#223; Art. 3 Abs. 1 GG und Sozialstaatsprinzip</title>
		<link>http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/2009/10/21/gleichmaeszigkeit-der-abgabenerhebung-gemaesz-art-3-abs-1-gg-und-sozialstaatsprinzip/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=gleichmaeszigkeit-der-abgabenerhebung-gemaesz-art-3-abs-1-gg-und-sozialstaatsprinzip</link>
		<comments>http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/2009/10/21/gleichmaeszigkeit-der-abgabenerhebung-gemaesz-art-3-abs-1-gg-und-sozialstaatsprinzip/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 09:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Nippel</dc:creator>
				<category><![CDATA[kommunalrechtliche Fälle]]></category>
		<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
		<category><![CDATA[KAG]]></category>
		<category><![CDATA[KiBiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Abgabenrecht beinhaltet das Sozialstaatsprinzip die Verpflichtung des Staates, bei der Abgabenerhebung die Leistungsf&#228;higkeit des Schuldners zu ber&#252;cksichtigen. Dies verst&#246;&#223;t nicht gegen den Gleichheitssatz gem&#228;&#223; Art. 3 Abs. 1 GG. Das OVG Bremen f&#252;hrte zur Staffelung der Kindergartengeb&#252;hren nach dem Einkommen der Eltern in einem Urteil vom 16. Juni 1987 aus (1 BA 78/86): 1. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Abgabenrecht beinhaltet das Sozialstaatsprinzip die Verpflichtung des Staates, bei der Abgabenerhebung die Leistungsf&auml;higkeit des Schuldners zu ber&uuml;cksichtigen. Dies verst&ouml;&szlig;t nicht gegen  den Gleichheitssatz gem&auml;&szlig; Art. 3 Abs. 1 GG.<br />
<br /></br><br />
Das OVG Bremen f&uuml;hrte zur Staffelung der Kindergartengeb&uuml;hren nach dem Einkommen der Eltern in einem Urteil vom 16. Juni 1987 aus (1 BA 78/86):</p>
<blockquote><p>1. Eine landesrechtliche Regelung der Kindergartenentgelte darf die Form der Geb&uuml;hr vorsehen; sie muss so strukturiert sein, dass sie die Belastung der Eltern in den vom Jugendwohlfahrtsgesetz (§ 81) gezogenen Grenzen h&auml;lt. Eine soziale Staffelung der Geb&uuml;hrenh&ouml;he nach dem Einkommen ist danach nicht nur zul&auml;ssig, sondern geboten. Die rechtstechnische Ausgestaltung der Staffelung ist nicht von ausschlaggebender Bedeutung.<br />
2. Verfassungsrecht steht einer sozialen Staffelung der Belastung der Eltern nicht entgegen (Ableitung aus der Rechtsprechung des BVerfG zum Geb&uuml;hrenrecht).</p></blockquote>


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		<item>
		<title>Gleichm&#228;&#223;igkeit der Abgabenerhebung Art. 3 Abs. 1 GG – Typengerechtigkeit und Verwaltungspraktikabilit&#228;t</title>
		<link>http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/2009/10/21/gleichmaeszigkeit-der-abgabenerhebung-art-3-abs-1-gg-typengerechtigkeit-und-verwaltungspraktikabilitaet/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=gleichmaeszigkeit-der-abgabenerhebung-art-3-abs-1-gg-typengerechtigkeit-und-verwaltungspraktikabilitaet</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 09:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Nippel</dc:creator>
				<category><![CDATA[kommunalrechtliche Fälle]]></category>
		<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
		<category><![CDATA[KAG]]></category>

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		<description><![CDATA[Gem&#228;&#223; dem BVerwG fordert der Gleichheitssatz gem&#228;&#223; Art. 3 Abs. 1 GG im Abgabenrecht nicht eine &#8220;sklavische&#8221; Differenzierung der Geb&#252;hrenregelungen im Einzelfall. Es kommt nicht darauf an, ob im Einzelfall die zweckm&#228;&#223;igste und gerechteste L&#246;sung gefunden wird. Es gilt der Grundsatz der &#8220;Typengerechtigkeit&#8221;. Dieser Grundsatz gestattet, von Differenzierungen abzusehen. Zur Erheben von Entw&#228;sserungsgeb&#252;hren bei unterbliebener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gem&auml;&szlig; dem BVerwG fordert der Gleichheitssatz gem&auml;&szlig; Art. 3 Abs. 1 GG im Abgabenrecht nicht eine &#8220;sklavische&#8221; Differenzierung der Geb&uuml;hrenregelungen im Einzelfall. Es kommt nicht darauf an, ob im Einzelfall die zweckm&auml;&szlig;igste und gerechteste L&ouml;sung gefunden wird. Es gilt der Grundsatz der &#8220;Typengerechtigkeit&#8221;. Dieser Grundsatz gestattet, von Differenzierungen abzusehen.<br />
<br /></br><br />
Zur Erheben von Entw&auml;sserungsgeb&uuml;hren bei unterbliebener Erhebung von Anschlussgeb&uuml;hren entschied das BVerwG am 16. September 1981 (8 C 48/81) zu dem Sachverhalt, dass Anschlussgeb&uuml;hren nicht erhoben worden waren und demzufolge in den Benutzungsgeb&uuml;hren h&ouml;here Kosten zu decken waren. Die Vorinstanz hatte entschieden, dass die Eigent&uuml;mer der angeschlossenen Grundst&uuml;cke durch die Benutzungsgeb&uuml;hren unzul&auml;ssig belastet w&uuml;rden. Die angeschlossenen Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer m&uuml;ssten n&auml;mlich auf f&uuml;r die nicht angeschlossenen &#8211; aber bebaubaren &#8211; Grundst&uuml;cke zahlen. Dies, obwohl auch die (noch) nicht angeschlossenen Grundst&uuml;cke einen Vorteil durch die Erschlie&szlig;ung hatten:</p>
<blockquote><p>&#8220;¦<br />
Eine solche Ungleichbehandlung f&uuml;hrt jedoch nur bei Vorliegen einer besonderen Sachlage zu einem Versto&szlig; gegen den Gleichheitssatz. Art. 3 Abs. 1 GG bel&auml;sst dem Gesetzgeber und damit auch dem Ortsgesetzgeber eine weitgehende Gestaltungsfreiheit. Er verbietet nur eine willk&uuml;rlich ungleiche Behandlung (wesentlich) gleicher Sachverhalte. Die Grenze liegt dort, wo ein sachlich einleuchtender Grund f&uuml;r die gesetzliche Differenzierung fehlt. Nur die Einhaltung dieser &auml;u&szlig;ersten Grenzen ist unter dem Gesichtspunkt des Gleichheitssatzes zu pr&uuml;fen, nicht aber die Frage, ob der Gesetzgeber im Einzelnen die zweckm&auml;&szlig;igste, vern&uuml;nftigste oder gerechteste L&ouml;sung gefunden hat. Dabei ist im Abgabenrecht auf die Typengerechtigkeit abzustellen, die es dem Gesetzgeber gestattet, zu verallgemeinern und zu pauschalieren und die damit zul&auml;sst, an Regelf&auml;lle eines Sachbereichs anzukn&uuml;pfen und die sich dem &#8220;Typ&#8221; entziehenden Umst&auml;nde von Einzelf&auml;llen au&szlig;er Betracht zu lassen. Insbesondere kann auch der Grundsatz der Verwaltungspraktikabilit&auml;t eine Ungleichbehandlung rechtfertigen, sofern nicht gewichtige Gr&uuml;nde entgegenstehen. Dass die Entscheidung einer kommunalen K&ouml;rperschaft, keine Beitr&auml;ge, sondern nur (erh&ouml;hte) Benutzungsgeb&uuml;hren zu erheben, der Verwaltungspraktikabilit&auml;t dient, liegt auf der Hand. Eine solche Entscheidung vermeidet das Verwaltungsverfahren der Beitragserhebung, welches &uuml;berdies streitanf&auml;lliger als das Verwaltungsverfahren der Geb&uuml;hrenerhebung ist. Die Grunds&auml;tze der Verwaltungspraktikabilit&auml;t und der Typengerechtigkeit verm&ouml;gen eine Ungleichbehandlung sachlich erst dann nicht mehr zu rechtfertigen, wenn die durch die Ungleichbehandlung bedingte Geb&uuml;hrenmehrbelastung eine bestimmte Quantit&auml;tsgrenze &uuml;berschreitet. Der Senat sieht diese Grenze grunds&auml;tzlich dann als &uuml;berschritten an, wenn der Anteil der nicht angeschlossenen unbebauten, aber bebaubaren Grundst&uuml;cke an den Grundst&uuml;cken, die einen Vorteil i. S. des § 8 Abs. 1 KAG von der Abwasseranlage erlangen, mehr als 20 % betr&auml;gt. &#8220;¦<br />
&#8220;¦</p></blockquote>


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		<item>
		<title>Kommunale Abgaben (Steuern, Geb&#252;hren und Beitr&#228;ge) in den Haushaltspl&#228;nen von Remscheid und Wuppertal</title>
		<link>http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/2009/08/06/kommunale-abgaben-steuern-gebuehren-und-beitraege-in-den-haushaltsplaenen-von-remscheid-und-wuppertal/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=kommunale-abgaben-steuern-gebuehren-und-beitraege-in-den-haushaltsplaenen-von-remscheid-und-wuppertal</link>
		<comments>http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/2009/08/06/kommunale-abgaben-steuern-gebuehren-und-beitraege-in-den-haushaltsplaenen-von-remscheid-und-wuppertal/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 15:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Nippel</dc:creator>
				<category><![CDATA[kommunalrechtliche Fälle]]></category>
		<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Elternbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[KAG]]></category>
		<category><![CDATA[Remscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Wuppertal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/?p=1718</guid>
		<description><![CDATA[Gem&#228;&#223; § 1 Abs. 1 Kommunalabgabengesetz Nordrhein-Westfalen (KAG NW) sind Gemeinden und Gemeindeverb&#228;nde berechtigt, nach Ma&#223;gabe des KAG Abgaben (Steuern, Geb&#252;hren und Beitr&#228;ge) zu erheben, soweit nicht Bundes- oder Landesgesetze etwas anderes bestimmen. Die &#8220;Einnahmen aus ordentlichen Ertr&#228;gen&#8221; in H&#246;he von ca. 233 Millionen Euro (Remscheid) bzw. 918 Millionen Euro (Wuppertal) bestanden laut den Haushaltspl&#228;nen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gem&auml;&szlig; § 1 Abs. 1 Kommunalabgabengesetz Nordrhein-Westfalen (KAG NW) sind Gemeinden und Gemeindeverb&auml;nde berechtigt, nach Ma&szlig;gabe des KAG Abgaben (Steuern, Geb&uuml;hren und Beitr&auml;ge) zu erheben, soweit nicht Bundes- oder Landesgesetze etwas anderes bestimmen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die &#8220;Einnahmen aus ordentlichen Ertr&auml;gen&#8221; in H&ouml;he von ca. 233 Millionen Euro (Remscheid)<span> </span>bzw. 918 Millionen Euro (Wuppertal) bestanden laut den Haushaltspl&auml;nen 2008 aus Steuern in H&ouml;he von ca. 130 bzw. 376 Millionen € und aus &#8220;sonstigen &ouml;ffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten&#8221; in H&ouml;he von 11,92 (Remscheid) <span> </span>bzw. 181,07 Millionen € (Wuppertal).</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Das KAG unterscheidet Steuern, Geb&uuml;hren und Beitr&auml;ge:</p>
<p class="MsoNormal">
<p><strong>
<p class="MsoNormal">1. Steuern</p>
<p></strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zu den kommunalen Steuern &#8220;im engeren Sinne&#8221; geh&ouml;ren im Wesentlichen die Gewerbesteuer, die Grundsteuer, die Hunde- und die Vergn&uuml;gungssteuer, vgl. auch § 3 KAG. Die Gemeinden setzen die Gewerbe- und Grundsteuer fest. Die Gemeinden beschlie&szlig;en &uuml;ber die Hebes&auml;tze. F&uuml;r die Hunde- und Vergn&uuml;gungssteuer haben die Gemeinden von ihrem &#8220;Steuerfindungsrecht&#8221; Gebrauch gemacht.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Haushaltspl&auml;ne f&uuml;r Remscheid und Wuppertal 2008 wiesen f&uuml;r die Gewerbesteuer zu erwartende Einnahmen in H&ouml;he von 60 Millionen Euro (Remscheid) bzw. 165 Millionen Euro (Wuppertal) aus. Auf die Grundsteuer sollten 18,3 bzw. ca. 56 Millionen Euro, auf die Hundesteuer 0,6 bzw. 1,8 Millionen Euro und auf die Vergn&uuml;gungssteuer 0,9 bzw. 2,3 Millionen Euro entfallen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Hinzu kommen dann noch die Gemeindeanteile an den Gemeinschaftssteuern. Dies sind keine kommunalen Steuern. Die Anteile an der Einkommensteuer wurden mit 42,3 Millionen Euro (Remscheid) bzw. 129,7 Millionen Euro (Wuppertal) und f&uuml;r den Anteil an der Umsatzsteuer mit 7,8 bzw. mit 21 Millionen Euro benannt.</p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p><strong>
<p class="MsoNormal">2. Geb&uuml;hren</p>
<p></strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Geb&uuml;hren sind Geldleistungen, die als Gegenleistung f&uuml;r eine besondere Leistungen erhoben werden, § 4 KAG.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Im Remscheider Haushaltsplan werden unter &#8220;Geb&uuml;hren&#8221; Einnahmen aus Verwaltungsgeb&uuml;hren und Benutzungsgeb&uuml;hren in H&ouml;he von 11,9 Millionen € benannt. In Remscheid z&auml;hlen dazu dann &#8220;Verwaltungsgeb&uuml;hren&#8221; als Leistungsentgelte f&uuml;r die Inanspruchnahme von Amtshandlungen, wie die Passerstellung und Genehmigungsgeb&uuml;hren sowie Benutzungsgeb&uuml;hren (z. B. f&uuml;r den Kindergarten, Rettungsdienst und den Friedhof).</p>
<p class="MsoNormal">Die &#8220;wichtigen&#8221; Geb&uuml;hren wie z. B. die Abfall-, Abwasser und Stra&szlig;enreinigungsgeb&uuml;hren werden in dem Remscheider Haushaltsplan 2008 nicht genannt.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">In Wuppertal werden hingegen u. a. die Abfall-, Abwasser- und Stra&szlig;enreinigungsgeb&uuml;hren mit 26, 103 und 8 Millionen Euro beziffert. Wichtige Geb&uuml;hren sind daneben auch noch die Rettungsdienstgeb&uuml;hr (9 Millionen Euro), die Kindergartengeb&uuml;hr (8 Millionen Euro) und die sonstigen Verwaltungsgeb&uuml;hren.</p>
<p class="MsoNormal">
<p><strong>
<p class="MsoNormal">3. Beitr&auml;ge</p>
<p></strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Schlie&szlig;lich sind die Beitr&auml;ge gem&auml;&szlig; § 8 KAG zu nennen. Beitr&auml;ge sind Geldleistungen, die dem Ersatz des Aufwandes f&uuml;r die Herstellung, Anschaffung und Erweiterung &ouml;ffentlicher Anlagen dienen, § 8 Abs. 2 S. 1 KAG.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zu den Gesamteinnahme und -ausgaben siehe auch hier im Forum die Seite &#8220;Remscheid, Daten und Fakten zu II.&#8221; bzw. &#8220;Wuppertal, Daten und Fakten&#8221;, zu II. (Links:</p>
<blockquote><p><a title="weitere Daten zu den Einnamen und Ausgaben von Remscheid" href="http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/remscheid-daten-und-fakten-zur-stadt-und-zur-geschichte-der-stadt-remscheid/">http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/remscheid-daten-und-fakten-zur-stadt-und-zur-geschichte-der-stadt-remscheid/</a></p>
<p><a title="weitere Daten zu den Einnamen und Ausgaben von Wuppertal" href="http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/wuppertal-kurze-informationen-zu-wuppertal/">http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/wuppertal-kurze-informationen-zu-wuppertal/)</a></p>
<p class="MsoNormal">
</blockquote>


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		<title>Nachveranlagung von Geb&#252;hren nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG)?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 10:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Nippel</dc:creator>
				<category><![CDATA[kommunalrechtliche Fälle]]></category>
		<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[KAG]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinden sind verpflichtet, Geb&#252;hren nach Ma&#223;gabe der Gesetze bzw. der Satzungen zu erheben. Die Geb&#252;hren sollen in voller H&#246;he erhoben werden. Soll eine Nachveranlagung erfolgen, so ist in dem Nachveranlagungsbescheid klar zum Ausdruck zu bringen, ob der Ursprungsbescheid aufgehoben wird, oder ob lediglich eine Nachveranlagung &#252;ber den Unterschiedsbetrag erfolgt. Ob eine Nachveranlagung vorgenommen werden darf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinden sind verpflichtet, Geb&uuml;hren nach Ma&szlig;gabe der Gesetze bzw. der Satzungen zu erheben. Die Geb&uuml;hren sollen in voller H&ouml;he erhoben werden.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Soll eine Nachveranlagung erfolgen, so ist in dem Nachveranlagungsbescheid klar zum Ausdruck zu bringen, ob der Ursprungsbescheid aufgehoben wird, oder ob lediglich eine Nachveranlagung &uuml;ber den Unterschiedsbetrag erfolgt.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt">Ob eine Nachveranlagung vorgenommen werden darf, h&auml;ngt ma&szlig;geblich davon ab, ob die urspr&uuml;ngliche, bestandskr&auml;ftige Veranlagung rechtswidrig oder rechtm&auml;&szlig;ig war. Es kommt dann entweder § 130 AO (R&uuml;cknahme) oder § 131 AO (Widerruf) zur Anwendung. Dar&uuml;ber hinaus muss gekl&auml;rt werden, ob der Ausgangsbescheid belastend oder beg&uuml;nstigend war. Die R&uuml;cknahme bzw. der Widerruf eines beg&uuml;nstigenden Bescheides ist nur unter engen Voraussetzungen m&ouml;glich, § 130 Abs. 2 bzw. § 131 Abs. 2 AO.</p>


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