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	<title>Forum Kommunalrecht &#187; Baugenehmigung</title>
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	<description>Kommunalrechtliche Themen werden angesprochen - insbesondere für Remscheid, Solingen und Wuppertal!</description>
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		<item>
		<title>Nachbarschutz bei Stellfl&#228;chen und Garagen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 11:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Nippel</dc:creator>
				<category><![CDATA[kommunalrechtliche Fälle]]></category>
		<category><![CDATA[Baugenehmigung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauleitplanung]]></category>
		<category><![CDATA[BauO]]></category>

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		<description><![CDATA[Festsetzungen in Bebauungspl&#228;nen gem&#228;&#223; § 9 Abs. 1 Nr. 4 letzte Alternative und Nr. 22 BauGB &#8211; Festsetzungen im Bebauungsplan zu Stellpl&#228;tzen und Garagen mit ihren Einfahrten &#8211; k&#246;nnen im Rahmen der Drittanfechtung einer Baugenehmigung und/oder ggf. sogar im Rahmen einer Normenkontrolle angegriffen werden. In diesem Bereich ist insbesondere das R&#252;cksichtnahmegebot zu beachten. Die Ausweisung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-2067" title="Planung des Traumhauses" src="http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/wp-content/uploads/2010/02/Baurecht-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Festsetzungen in Bebauungspl&auml;nen gem&auml;&szlig; § 9 Abs. 1 Nr. 4 letzte Alternative und Nr. 22 BauGB &#8211; Festsetzungen im Bebauungsplan zu Stellpl&auml;tzen und Garagen mit ihren Einfahrten &#8211; k&ouml;nnen im Rahmen der Drittanfechtung einer Baugenehmigung und/oder ggf. sogar im Rahmen einer Normenkontrolle angegriffen werden.</p>
<p>In diesem Bereich ist insbesondere das R&uuml;cksichtnahmegebot zu beachten. Die Ausweisung von Stellpl&auml;tzen im r&uuml;ckw&auml;rtigen Bereich hinter Wohnh&auml;usern aber auch Kundenstellpl&auml;tze k&ouml;nnen hier problematisch werden.</p>
<p>Wichtigste Vorschrift f&uuml;r den Nachbarschutz bei Stellpl&auml;tzen und Garagen ist § 12 BauNVO:</p>
<blockquote><p><strong>§ 12 Stellpl&auml;tze und Garagen</strong><br />
(1) Stellpl&auml;tze und Garagen sind in allen Baugebieten zul&auml;ssig, soweit sich aus den Abs&auml;tzen 2 bis 6 nichts anderes ergibt.<br />
(2) In Kleinsiedlungsgebieten, reinen Wohngebieten und allgemeinen Wohngebieten sowie Sondergebieten, die der Erholung dienen, sind Stellpl&auml;tze und Garagen nur f&uuml;r den durch die zugelassene Nutzung verursachten Bedarf zul&auml;ssig.<br />
(3) Unzul&auml;ssig sind<br />
1. Stellpl&auml;tze und Garagen f&uuml;r Lastkraftwagen und Kraftomnibusse sowie f&uuml;r Anh&auml;nger dieser Kraftfahrzeuge in reinen Wohngebieten,<br />
2. Stellpl&auml;tze und Garagen f&uuml;r Kraftfahrzeuge mit einem Eigengewicht &uuml;ber 3,5 Tonnen sowie f&uuml;r Anh&auml;nger dieser Kraftfahrzeuge in Kleinsiedlungsgebieten und allgemeinen Wohngebieten.<br />
(4) Im Bebauungsplan kann, wenn besondere st&auml;dtebauliche Gr&uuml;nde dies rechtfertigen (§ 9 Abs. 3 des Baugesetzbuchs), festgesetzt werden, dass in bestimmten Geschossen nur Stellpl&auml;tze oder Garagen und zugeh&ouml;rige Nebeneinrichtungen (Garagengeschosse) zul&auml;ssig sind. Eine Festsetzung nach Satz 1 kann auch f&uuml;r Geschosse unterhalb der Gel&auml;ndeoberfl&auml;che getroffen werden. Bei Festsetzungen nach den S&auml;tzen 1 und 2 sind Stellpl&auml;tze und Garagen auf dem Grundst&uuml;ck nur in den festgesetzten Geschossen zul&auml;ssig, soweit der Bebauungsplan nichts anderes bestimmt.<br />
(5) Im Bebauungsplan kann, wenn besondere st&auml;dtebauliche Gr&uuml;nde dies rechtfertigen (§ 9 Abs. 3 des Baugesetzbuchs), festgesetzt werden, dass in Teilen von Geschossen nur Stellpl&auml;tze und Garagen zul&auml;ssig sind. Absatz 4 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.<br />
(6) Im Bebauungsplan kann festgesetzt werden, dass in Baugebieten oder bestimmten Teilen von Baugebieten Stellpl&auml;tze und Garagen unzul&auml;ssig oder nur in beschr&auml;nktem Umfang zul&auml;ssig sind, soweit landesrechtliche Vorschriften nicht entgegenstehen.<br />
(7) Die landesrechtlichen Vorschriften &uuml;ber die Abl&ouml;sung der Verpflichtung zur Herstellung von Stellpl&auml;tzen und Garagen sowie die Verpflichtung zur Herstellung von Stellpl&auml;tzen und Garagen au&szlig;erhalb der im Bebauungsplan festgesetzten Bereiche bleiben bei Festsetzungen nach den Abs&auml;tzen 4 bis 6 unber&uuml;hrt.</p></blockquote>
<p>§ 12 Abs. 3 BauNVO enth&auml;lt wohl die wichtigste und klarste Vorschrift, aber auch § 12 Abs. 2 BauNVO gew&auml;hrt Nachbarschutz. Allerdings bestimmt sich der &#8220;Bedarf&#8221; sogar nach angrenzenden Wohngebieten mit anderen Bebauungspl&auml;nen.</p>
<p>Das Bauordnungsrecht der L&auml;nder kann ebenfalls dem Nachbarn Schutz gew&auml;hren. Hier kann insbesondere § 51 Abs. 7 S. 1 Bau NRW eine Rolle spielen:</p>
<blockquote><p><strong>§ 51 BauO NRW Stellpl&auml;tze und Garagen, Abstellpl&auml;tze f&uuml;r Fahrr&auml;der</strong><br />
(1) Bei der Errichtung von baulichen Anlagen und anderen Anlagen, bei denen ein Zu- und Abgangsverkehr zu erwarten ist, m&uuml;ssen Stellpl&auml;tze oder Garagen hergestellt werden, wenn und soweit unter Ber&uuml;cksichtigung der &ouml;rtlichen Verkehrsverh&auml;ltnisse und des &ouml;ffentlichen Personenverkehrs zu erwarten ist, dass der Zu- und Abgangsverkehr mittels Kraftfahrzeug erfolgt (notwendige Stellpl&auml;tze und Garagen). Hinsichtlich der Herstellung von Fahrradabstellpl&auml;tzen gilt Satz 1 sinngem&auml;&szlig;. Es kann gestattet werden, dass die notwendigen Stellpl&auml;tze oder Garagen innerhalb einer angemessenen Frist nach Fertigstellung der Anlagen hergestellt werden.<br />
(2) Wesentliche &Auml;nderungen von Anlagen nach Absatz 1 oder wesentliche Ã&#8221;nderungen ihrer Benutzung stehen der Errichtung im Sinne des Absatzes 1 gleich.<br />
(3) Die Stellpl&auml;tze und Garagen sind auf dem Baugrundst&uuml;ck oder in der n&auml;heren Umgebung davon auf einem geeigneten Grundst&uuml;ck herzustellen, dessen Benutzung f&uuml;r diesen Zweck &ouml;ffentlich-rechtlich gesichert ist. Die Bauaufsichtsbeh&ouml;rde kann, wenn Gr&uuml;nde des Verkehrs dies erfordern, im Einzelfall bestimmen, ob die Stellpl&auml;tze auf dem Baugrundst&uuml;ck oder auf einem anderen Grundst&uuml;ck herzustellen sind. Fahrradabstellpl&auml;tze sind auf dem Baugrundst&uuml;ck herzustellen.<br />
(4) Die Gemeinde kann f&uuml;r abgegrenzte Teile des Gemeindegebietes oder bestimmte F&auml;lle durch Satzung bestimmen, dass<br />
1. notwendige Stellpl&auml;tze oder Garagen sowie Abstellpl&auml;tze f&uuml;r Fahrr&auml;der bei bestehenden baulichen Anlagen herzustellen sind, soweit die Sicherheit oder Ordnung des &ouml;ffentlichen Verkehrs oder die Beseitigung st&auml;dtebaulicher Missst&auml;nde dies erfordert,<br />
2.  die Herstellung von Stellpl&auml;tzen oder Garagen untersagt oder eingeschr&auml;nkt wird, soweit Gr&uuml;nde des Verkehrs, insbesondere die Erreichbarkeit mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln, st&auml;dtebauliche Gr&uuml;nde oder der Schutz von Kindern dies rechtfertigen.<br />
(5) Ist die Herstellung notwendiger Stellpl&auml;tze oder Garagen nicht oder nur unter gro&szlig;en Schwierigkeiten m&ouml;glich, so kann die Bauaufsichtsbeh&ouml;rde unter Bestimmung der Zahl der notwendigen Stellpl&auml;tze im Einvernehmen mit der Gemeinde auf die Herstellung von Stellpl&auml;tzen verzichten, wenn die zur Herstellung Verpflichteten an die Gemeinde einen Geldbetrag nach Ma&szlig;gabe einer Satzung zahlen. Ist die Herstellung notwendiger Stellpl&auml;tze oder Garagen auf Grund einer Satzung nach Absatz 4 Nr. 2 untersagt oder eingeschr&auml;nkt, so ist f&uuml;r die Differenz zwischen notwendigen Stellpl&auml;tzen und hergestellten zul&auml;ssigen Stellpl&auml;tzen oder Garagen ein Geldbetrag an die Gemeinde zu zahlen. Den Geldbetrag zieht die Gemeinde ein. Der Geldbetrag darf 80 vom Hundert der durchschnittlichen Herstellungskosten von Parkeinrichtungen nach Absatz 6 Buchstabe a einschlie&szlig;lich der Kosten des Grunderwerbs im Gemeindegebiet oder in bestimmten Teilen des Gemeindegebietes nicht &uuml;berschreiten. Die H&ouml;he des Geldbetrags je Stellplatz ist durch Satzung festzulegen.<br />
(6) Der Geldbetrag nach Absatz 5 ist zu verwenden<br />
1.  f&uuml;r die Herstellung zus&auml;tzlicher Parkeinrichtungen im Gemeindegebiet,<br />
2.  f&uuml;r investive Ma&szlig;nahmen zur Verbesserung des &ouml;ffentlichen Personennahverkehrs oder<br />
3.  f&uuml;r investive Ma&szlig;nahmen zur Verbesserung des Fahrradverkehrs.<br />
Die Verwendung des Geldbetrages muss f&uuml;r die Erreichbarkeit des Bauvorhabens, das die Zahlungspflicht ausl&ouml;st, einen Vorteil bewirken.<br />
(7) Stellpl&auml;tze und Garagen m&uuml;ssen so angeordnet und ausgef&uuml;hrt werden, dass ihre Benutzung die Gesundheit nicht sch&auml;digt und L&auml;rm oder Ger&uuml;che das Arbeiten und Wohnen, die Ruhe und die Erholung in der Umgebung nicht &uuml;ber das zumutbare Ma&szlig; hinaus st&ouml;ren. Es kann verlangt werden, dass an Stelle von Stellpl&auml;tzen Garagen hergestellt werden.<br />
(8) Notwendige Stellpl&auml;tze, Garagen und Fahrradabstellpl&auml;tze d&uuml;rfen nicht zweckentfremdet werden. Sie d&uuml;rfen Personen, die nicht Nutzer oder Besucher der Anlage nach Absatz 1 Satz 1 sind, nur dann und lediglich zum Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Fahrr&auml;dern vermietet oder sonst &uuml;berlassen werden, wenn und solange sie nicht f&uuml;r Nutzer und Besucher ben&ouml;tigt werden.<br />
(9) Werden in einem Geb&auml;ude, das vor dem 1. Januar 1993 fertig gestellt war, Wohnungen durch Ausbau des Dachgeschosses geschaffen, so brauchen notwendige Stellpl&auml;tze und Garagen entsprechend Absatz 2 nicht hergestellt zu werden, soweit dies auf dem Grundst&uuml;ck nicht oder nur unter gro&szlig;en Schwierigkeiten m&ouml;glich ist.</p></blockquote>
<p>Schlie&szlig;lich k&ouml;nnen auch Sichtbehinderungen, &#8220;Grenzgaragen&#8221; und Angelegenheiten des Brandschutzes zu Anspr&uuml;chen des Nachbarn gegen den Bauherrn f&uuml;hren.</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Amtshaftungsanspr&#252;che gem&#228;&#223; § 839 BGB gegen eine Gemeinde</title>
		<link>http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/2009/06/22/amtshaftungsansprueche-gemaesz-839-bgb-gegen-eine-gemeinde/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=amtshaftungsansprueche-gemaesz-839-bgb-gegen-eine-gemeinde</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 07:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Nippel</dc:creator>
				<category><![CDATA[kommunalrechtliche Fälle]]></category>
		<category><![CDATA[Art. 34 GG]]></category>
		<category><![CDATA[Baugenehmigung]]></category>
		<category><![CDATA[§ 839 BGB]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachfolgend weise ich auf zwei &#228;ltere Urteile zu Amtshaftungsanspr&#252;chen gegen eine Gemeinde wegen Erteilung einer falschen Auskunft hin: 1. In dem ersten Fall erwarb der Anspruchsteller mit notariellem Vertrag ein Grundst&#252;ck zu einem Kaufpreis in H&#246;he von  32.000,00 DM im Gebiet eines Bebauungsplans. Ein Bediensteter einer Gemeinde teilte demgem&#228;&#223; mit, dass das Grundst&#252;ck im Gebiet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachfolgend weise ich auf zwei &auml;ltere Urteile zu Amtshaftungsanspr&uuml;chen gegen eine Gemeinde wegen Erteilung einer falschen Auskunft hin:</p>
<p>1. In dem ersten Fall erwarb der Anspruchsteller mit notariellem Vertrag ein Grundst&uuml;ck zu einem Kaufpreis in H&ouml;he von  32.000,00 DM im Gebiet eines Bebauungsplans. Ein Bediensteter einer Gemeinde teilte demgem&auml;&szlig; mit, dass das Grundst&uuml;ck im Gebiet eines Bebauungsplanes liege. In einem gerichtlichen Verfahren wurde die Nichtigkeit des Bebauungsplanes festgestellt und der Anspruchsteller konnte nicht mehr bauen.</p>
<p>Das OLG Saarbr&uuml;cken verneinte Anspr&uuml;che aus Amtshaftung gem&auml;&szlig; § 839 BGB i. V. m. Art. 34 GG gegen&uuml;ber der Gemeinde. Die erteilte Auskunft sei nicht in einer Amtshaftungsanspr&uuml;che ausl&ouml;senden Art und Weise unrichtig, wenn der betroffene Bebauungsplan von der Gemeinde ordnungsgem&auml;&szlig; als Satzung beschlossen und bekannt gemacht worden ist und erst danach die Nichtigkeit des Bebauungsplans festgestellt wird. Den Gemeindebediensteten traf vor der Erteilung der Auskunft nicht die Pflicht, den Bebauungsplan auf Nichtigkeitsgr&uuml;nde zu &uuml;berpr&uuml;fen (vgl. OLG Saarbr&uuml;cken, Urteil vom 9. Dezember 1997, 4 U 105/97).</p>
<p>2. In dem zweiten Fall hatte der Stadtdirektor dem Rechtsvorg&auml;nger des Anspruchstellers mitgeteilt, dass &#8220;gegen das (gewerbliche) Bauvorhaben keine planungs- und baurechtlichen Bedenken bestehen&#8221;. Eine Baugenehmigung wurde erteilt, aber durch Nachbarn erfolgreich angegriffen.</p>
<p>Das OLG D&uuml;sseldorf verneinte auch hier Anspr&uuml;che aus einer Amtspflichtverletzung gem&auml;&szlig; § 839 BGB (OLG D&uuml;sseldorf vom 21.01.1993, 18 U 129/92).</p>
<p>- Die fehlerhafte Baugenehmigung begr&uuml;ndet keine Anspr&uuml;che aus Amtspflichtverletzung, weil ein Bauherr eines gewerblichen Bauvorhabens bei Widerst&auml;nden aus der Nachbarschaft das Risiko eines Schadens bewusst auf sich nehme.</p>
<p>- Eine blo&szlig;e Auskunft, die nicht im Rahmen einer Bauvoranfrage oder einer Zusicherung erteilt worden sei, begr&uuml;nde jedenfalls dann keine Amtshaftungsanspr&uuml;che, wenn sie nicht den Schutzzweck hatte, den Anspruchsteller vor sch&auml;digenden Verm&ouml;gensdispositionen zu bewahren.</p>
<p>Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass Amtshaftungsanspr&uuml;che aus § 839 BGB i. V. m. Art. 34 GG wegen fehlerhafter Auskunft nur schwer durchsetzbar sind.</p>
<p>(zu Amtshfatungsanspr&uuml;chen vgl. auch hier im Forum den Artikel (<a title="Amtshaftungsanspr&uuml;che gegen eine Gemeinde" href="http://www.anwalt-und-kommunalrecht.de/2009/04/02/schadenersatzanspruch-des-bauherrn-gegenueber-der-gemeinde-bei-rechtswidrig-erteilter-baugenehmigung/">&#8220;Schadenersatzanspruch des Bauherrn wegen fehlerhaft erteilter Baugenehmigung&#8221;</a>)</p>


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		<title>Schadenersatzanspruch des Bauherrn gegen&#252;ber der Gemeinde bei rechtswidrig erteilter Baugenehmigung</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 10:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Nippel</dc:creator>
				<category><![CDATA[kommunalrechtliche Fälle]]></category>
		<category><![CDATA[Art. 34 GG]]></category>
		<category><![CDATA[Baugenehmigung]]></category>
		<category><![CDATA[BauO]]></category>
		<category><![CDATA[Schadenersatzanspruch]]></category>
		<category><![CDATA[§ 839 BGB]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://anwalt-und-kommunalrecht.de/2009/04/02/schadenersatzanspruch-des-bauherrn-gegenuber-der-gemeinde-bei-rechtswidrig-erteilter-baugenehmigung/</guid>
		<description><![CDATA[Das OLG Jena musste sich in einem Urteil vom 24. November 1998 (3 U 294/98) mit dem Sachverhalt befassen, dass einem Bauherrn eine rechtswidrige Baugenehmigug erteilt wurde. Der Bebauungsplan setzte 2 Wohneinheiten f&#252;r ein Haus fest. Die Baugenehmigung wurde aber f&#252;r 2 H&#228;user mit je 5 Wohneinheiten erteilt. Der Bau der beiden H&#228;user mit je [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das OLG Jena musste sich in einem Urteil vom 24. November 1998 (3 U 294/98) mit dem Sachverhalt befassen, dass einem Bauherrn eine rechtswidrige Baugenehmigug erteilt wurde. Der Bebauungsplan setzte 2 Wohneinheiten f&uuml;r ein Haus fest. Die Baugenehmigung wurde aber f&uuml;r 2 H&auml;user mit je 5 Wohneinheiten erteilt. Der Bau der beiden H&auml;user mit je 5 Wohneinheiten war schon weit fortgeschritten. Schlie&szlig;lich musste der Bauherr dem Grundst&uuml;cksnachbarn dessen Drittwiderspruchsrecht f&uuml;r 88.000,00 DM &#8220;abkaufen&#8221;.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich bejahte das OLG Jena einen Schadenersatzanspruch des Bauherrn gegen&uuml;ber der Kommune wegen der pflichtwidrigen Erteilung einer rechtswidrigen Baugenehmigung aus § 839 Abs. 1 BGB i. V. m. Art. 34 GG. Im Rahmen des &#8220;Vorteilsausgleichs&#8221; nach allgemeinen Schadensrecht stellte das OLG aber fest, dass insgesamt 6 Wohneinheiten mehr gebaut werden konnten (statt lediglich 2 H&auml;user mit je 2 Wohneinheiten 2 H&auml;user mit je 5 Wohneinheiten). Dadurch sei ein Vorteil des Bauherrn entstanden, der angerechnet werden m&uuml;sse.</p>


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